Burkini-Verbot

burkaDas derzeit heiß diskutierte Burkini-Verbot läuft in die falsche Richtung. Ich plädiere statt des VERbotes für ein Burkini-GEBOT. Wie oft bin ich beim Anblick nackter bis halbnackter Menschen am Strand „irritiert“ und „verunsichert“, ja manchmal sogar „verängstigt“. Welche Formen der menschliche Körper annehmen kann, ist vereinzelt erschreckend. Es blähen sich Bierbäuche, hängen Brüste, blitzt die Orangenhaut und wellen sich jahrzehnte alte Tätowierungen. Eine Ganzkörpervermummung würde hier wesentlich zur Schonung der Mitbadenden beitragen. Auch, was Einige als Bademode bezeichnen, spottet jeder Beschreibung. Nicht nur, dass mehr gezeigt als verdeckt wird, formt zu eng gewählte Kleidung den Körper in abenteuerliche Wucherungen und Ausstülpungen. Der großzügig geschnittene Burkini ist in seinen Ausmaßen ausreichend genug, um solche mitleidserregenden Anblicke zu vermeiden. Wer sich also einbildet, die burkini-tragenden Muslima von der Unterdrückung der Männerwelt befreien zu müssen und den Burkini verbieten möchte, sollte kurz in sich gehen und überlegen, ob er der Menschheit nicht einen größeren Dienst erweisen kann, wenn er selbst einen im Schwimmbad trüge. Und wer sich gestört fühlt von „diesem“ Anblick, dem sei ein Blick in den Spiegel empfohlen.

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